Süßlupinen

Lupinus

Als Süßlupinen werden die alkaloidarmen Sorten von Lupinus alba, L. angustifolius und L. luteus bezeichnet. Sie eignen sich für die Verwendung als Zierpflanze, Gründünger sowie Eiweißlieferant für Mensch und Tier.

Zu erhalten sind sie unter anderem in Form von Mehl, Tofu, Eis, Kaffeeersatz oder als Zutat für vegetarisches Hundefutter.

Leider liegen bei den Süßlupinen gut und böse nahe beieinander, denn ihr Verzehr kann bei empfindlichen Menschen zu allergischen Reaktionen führen.

Süßlupine-Samen

Samen und Sprossen einer nicht für den Verzehr geeigneten blau blühenden Süßlupinen-Sorte.

Süßlupinen-Produkte

Lupineneis

Lupineneis

Lupinesse ist die rein pflanzliche und laktosefreie Alternative zum Milchspeiseeis. Es enthält gut 2,3 % Lupinenprotein, das, wenn man dem Hersteller glauben schenken darf, für das milchige Aroma verantwortlich zeichnet.

Obwohl mir die Zutatenliste zu lang ist, war ich vom nicht zu süßen Geschmack und der cremigen Konsistenz angenehm überrascht. Die oben gezeigte Sorte könnte aber einen Hauch mehr Kirsche vertragen.

Ist unter anderem bei EDEKA zu erhalten. Weitere Sorten: Choco Flakes, Strawberry Mousse, Vanilla Cherry, Walnut Dream.

Lupinengeschnetzeltes

Lupinengeschnetzeltes

Wer Tofu und die darauf basierenden Produkte mag, dem dürfte auch das Lupinengeschnetzelte schmecken. Dieser Hersteller hat noch weitere Lupinenprodukte im Programm. Man erhält sie in Reformhäusern und Biosupermärkten.

Besteht überwiegend aus Süßlupinensamen und Weizeneiweiß. Weitere Zutaten: Gemüse, Wasser, Sonnenblumenöl, Gewürze und Glucosesirup.

Lupinenkaffee

Lupinenkaffee

Lupinenkaffee besteht aus den gerösteten Samen von Süßlupinen. Zubereitet wird er wie “echter” Kaffee und er hinterlässt, im Gegensatz zu dem voll löslichen Getreidekaffee, auch Kaffeesatz.

Im Aroma ähnelt er dem “echten”, er enthält aber kein Koffein. Angeboten wird er in verschiedenen Sorten, als Kaffee, Espresso oder Mokka. Zu erhalten ist er für 5 bis 7 € je 500 g in Bioläden.

Zubereitung

Lupinenkaffee kann aufgebrüht, aufgekocht oder in einem Espressokännchen zubereitet werden. Am besten schmeckt er, wenn er aus der Druckkanne kommt.

Quellen & Links: Quelle alkaloidarm, Quelle Arten, Infos zu den Allergien (.pdf)

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