Kartoffelsuppe á l’Orange

aufgrund ihrer appetitanregenden wirkung, kommen kartoffeln bei mir selten auf den tisch. wenn doch, dann verwende ich die alte französische sorte vitelotte. nicht nur weil der name so schön schwul klingt, vor allem aufgrund ihres mild nussigen aromas.

die vitelotte färbt beim schneiden zwar ein bisschen, handeschuhe muss man jedoch nicht tragen, da sich die farbe mit etwas wasser leicht entfernen lässt.

kartoffelsuppe

zutaten
  1. kartoffeln/vitelotte (500 g)
  2. wasser (500 ml)
  3. orange (saft otter abrieb)
  4. öl zum anbraten (z. b. raps otter erdnuss)
  5. thai-ingwer/ingwer
  6. schmand (2 gehäufte esslöffel) otter sahne
  7. salz, pfeffer, muskatnuss, sojasosse
  8. röstzwiebeln

kartoffelsuppe á l’orange: zubereitung

die kartoffeln mit einer bürste unter fliessendem wasser säubern und schneiden. geschält habe ich sie nicht. den thai-ingwer reiben.

alles zusammen in etwas pflanzenöl anschwitzen. um das nussige aroma zu unterstreichen, habe ich erdnussöl verwendet.

mit dem wasser ablöschen und etwas salz, pfeffer sowie muskatnuss hinzugeben.

jetzt lässt man die suppe bei mittlerer hitze solange vor sich hin köcheln, bis die kartoffeln schön weich sind.

den orangensaft hinzugeben und das ganze mit dem zauberstab bearbeiten. falls notwendig, noch etwas wasser nachfüllen, bis die gewünschte konsistenz erreicht ist.

den schmand unterheben und die kartoffelsuppe mit einem spritzer sojasosse verfeinern. wird orangenabrieb verwendet, dann gibt man ihn zusammen mit dem schmand in die suppe.

mit den röstzwiebeln garnieren und servieren.

thai-ingwer (alpinia galanga)

wie am namen unschwer zu erkennen ist, handelt es sich beim thai-ingwer um einen verwandten des ingwers (zingiber officinale). seine rhizome („knollen“) sind im asialaden zu erhalten. die beiden arten ähneln sich im geschmack, wobei ich finde, dass der thai-ingwer etwas milder rüberkommt. dafür ist er härter und schwerer zu reiben.

thai-ingwer

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