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Gemüsebrühe

Die Herstellung von Gemüsebrühe entspricht in der Vorgehensweise der von hühnerbrühe. Das Huhn wird weggelassen und nur Gemüse verwendet. Aus diesem Grund habe ich es hier nicht ganz so ausführlich beschrieben wie im Grundrezept für Hühnerbrühe.

Brühe aus Suppengemüse

Auch die Gemüsebrühe wird kalt angesetzt. Ich habe für dieses Rezept auf gefrorenes Suppengemüse zurückgegriffen, das neben Karotten, Lauch, Sellerie und Bohnen auch Rosenkohl sowie Blumenkohl enthält. Die Kohlarten schmecken ein bisserl durch, wer das nicht mag, stellt sich das Gemüse besser selbst zusammen.

Verfeinert wurde die Brühe mit Wurzelpetersilie, Zwiebel und Knoblauch.

Zutaten (ergibt ca. 1,5 Liter Brühe):
  • Suppengemüse, gefroren (1,5 kg)
  • Wurzelpetersilie (2 St., ca. 200 g)
  • Zwiebeln, rot (2)
  • Knoblauchzehe (1)
  • Wasser (3 Liter)
  • Eine Prise Salz
  • Gewürze
    • Lorbeerblätter (2)
    • Wacholderbeeren (5)
    • Pfefferkörner (10)
  • Rapsöl

Zubereitung:

Die zwiebel und die Wurzelpetersilie fein schneiden. Die Knoblauchzehe mit dem Messer plattdrücken und von der Schale befreien. Soll das gegarte Gemüse zu einem Püree verarbeitet werden, dann packt man die Gewürze in ein Teeei.

Danach wird die Zwiebel in etwas Pflanzenöl solange angeschwitzt, bis sie beginnt goldgelb zu werden.

Anschließend löscht man sie mit kaltem Wasser ab, gibt das gefrorene Suppengemüse, die Wurzelpetersilie, die Knoblauchzehe, eine Prise Salz sowie die Gewürze hinzu und lässt die Suppe bei mittlerer Hitze für ca. 1,5 Stunden köcheln. Das Wasser sollte nicht sprudeln, sondern nur blubbern.

Möchte man einen Gemüsefond und keine -brühe herstellen, dann lässt man die Brühe solange einreduzieren, bis nur noch ca. 200 ml Flüssigkeit übrig ist.

Zum filtern kann man ein Nudelsieb und/oder einen Stielseiher verwenden.

Das gegarte Gemüse muss man nicht wegwerfen. Man kann es mit einem guten Schuss Schlagsahne und/oder Kokosmilch mit dem Zauberstab pürieren und mit Salz, Muskatnuss, Pfeffer und/oder Curry abschmecken.

Wurde ein Gemüsefond hergestellt, dann lässt man ihn abkühlen, füllt ihn in einen Eisformer oder in Portionsbeutel für Eiswürfel und friert ihn ein.