Erdmandel

Cyperus esculentus

Die Erdmandel ist nahe mit dem Papyrus (Cyperus papyrus) verwandt und zählt zur Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae).

Sie bildet an ihren Wurzeln kleine, den Mandeln ähnlich sehende „Knöllchen“ aus, ihnen verdankt sie ihren Trivialnamen.

Weitere Namen: Tigernuss, Erdmandelgras, Chufa.

Erdmandeln

Erdmandeln

Aus Erdmandeln werden Flocken, Mehl, Milch und Öl hergestellt. Die finden wiederum in Backwaren, Müslis oder Kosmetikprodukten Verwendung.

Zum Rohverzehr eignen sie sich nicht, auch nach mehrstündigem Einweichen bleiben sie hart. Zudem sind sie sehr fasrig in der Konsistenz.

Cyperus esculentus

Anbau-Infos
  1. Aussaat: ab März im Haus, ab Mai im Garten oder auf dem Balkon
  2. Saattiefe: 2-3 Zentimeter
  3. Abstand: 5 Zentimeter
  4. Standort: sonnig
  5. Substrat: Blumenerde-Sand-Mix
  6. Ernte: Oktober bis Dezember
  7. Winterhart: nein, aber die Knöllchen können im Boden überdauern

Erdmandeln im Topf

Der Anbau von Erdmandeln ist nach meinen Erfahrungen eine nette Spielerei, lohnt sich aber nicht.

Da Cyperus esculentus sich durch Ausläufer verbreitet und zum Wuchern neigt, sollte man sie nicht ins Beet setzen. Die Pflanzen selbst überstehen unsere Winter zwar nicht, aber die Knöllchen, von denen viele gebildet werden, können im Boden überdauern um im Frühjahr auszutreiben.

Gesät, bzw. gesteckt werden, es handelt sich hier ja nicht um Samen, kann ab Mitte März im Haus oder Mai auf dem Balkon.

Das Substrat sollte durchlässig sein, ich habe einen Mix aus ungedüngter Blumenerde und Sand verwendet.

Optimal ist ein sonniger Standort.

Die Erde hält man gleichmäßig feucht. Während der heißen Sommerwochen muss täglich gegossen werden. Es schadet nicht, wenn ab und an etwas Wasser im Untersetzer stehen bleibt.

Das Düngen ist nicht erforderlich, wer mag, kann dem Gießwasser gelegentlich etwas organischen Gemüsedünger beimischen.

Geerntet wird ab Oktober, sobald die Blätter gelb werden.

Bilder